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Pferde in Zeitintervallen trainieren

Pausen machens aus

Autoren: Michael Geitner und Alexandra Schmid

Regelmäßig Pausen zumachen, während wir uns anstrengen, steigert unsere Leistung.

Wir haben ein natürliches Gefühl dafür, wenn es nach einer Anstrengung Zeit wird, Pause zu machen. Die Entscheidung, nach einer Anstrengung eine Pause einzulegen, um dann wieder weiterzumachen, meldet eine kleine Region im Gehirn, die Inselrinde.

Das ist bei Pferden nicht anders als, bei uns. Je größer die Anstrengung, desto schneller wird die Inselrinde aktiv und sendet das Signal…“mach mal langsam“. 

Reiten wir etwa in der Dual-Aktivierung kann das enorm anstrengend sein und das Pferd bekommt daher von der Inselrinde signalisiert, es wäre jetzt gut eine Pause einzulegen. Wenn wir das nicht merken, wird das Pferd überfordert.

Wird das Pferd überfordert, verliert es jegliche Motivation weiterzumachen. Sein Kopf schreit geradezu nach einer Pause.

Nur leider ist oft das Gespür des Reiters dafür nicht geeicht und wir haben keine Direktverbindung zu der Inselrinde des Pferdes. Wir merken es zu häufig nicht, wenn es Zeit ist, seinem Pferd eine Verschnaufpause zu gönnen. 

Um dem Vorzubeugen und die Leistung des Pferdes zu steigern, arbeiten wir in jeglichen Programmen mit einem Zeitsystem. Das ist Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, hat aber noch viel mehr Vorteile. Das Pferd nicht zu überfordern und die Leistung zu steigern, sind aber schon mal zwei gute Gründe, regelmäßige Pausen während des Trainings einzubauen.

 

In Zeitintervallen trainieren

 

Teaserfoto byBruno van der Kraan on Unsplash

Beitragsfoto by Alora Griffiths on Unsplash

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