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Können Placebos heilen?

Was heilt wirklich:

Wirkstoffe, Placebos oder das Bewusstsein des Patienten?

Autor: Robert W. Haas

In der Medizin und besonders in der Pharmazeutik ist es ein bekanntes Phänomen: Der sogenannte Placebo Effekt. Bei Doppelblind-Studien, wo die Wirkung eines Verums (Wirksubstanz) mit der eines Placebos (keine wirkende Substanz) verglichen wird, ist der Anteil der Behandlungserfolge in der Placebo-Gruppe sehr hoch. Bei der Behandlung psychischer Krankheiten noch viel mehr als bei der von physischen Leiden.

Wenn dieser Placebo Effekt derart hoch ist, warum wird er dann eigentlich nicht untersucht? Hier würden gute wissenschaftliche Studien bestimmt neue und wertvolle Behandlungsansätze liefern. Und wenn eine Tablette ohne jegliche Wirksubstanz eine Genesung herbeiführt, was hat dann gewirkt? Der Glaube des Patienten, einen Wirkstoff eingenommen zu haben? Wenn Glaube wirkt, dann muss dieser einen Einfluss auf den Körper haben: Der Geist verändert also (körperliche) Materie. Diese Wahrheit ist im fernen Osten seit Jahrtausenden bekannt und wurde jedoch im letzten Jahrhundert von der westlichen Wissenschaft immer als Aberglaube abgetan. Und doch hat die höchste aller Wissenschaften, die Physik, mit der Geburt der Quantenphysik, genau diesen Einfluss wiederentdeckt.

Warum wird er also in der Medizin noch oft negiert?

In den USA, Deutschland oder Österreich entwickelt sich die Psychoneuroimmunologie (nach dem amerikanischen Psychologe Robert Ader,  1932–2011) – warum nicht in der Schweiz? Wir sollten endlich den Graben zwischen Wissenschaft und Spiritualität schliessen. Nur vereint werden sie in der Lage sein, die Probleme der Zukunft zu meistern. (Und Spiritualität hat nicht unbedingt etwas mit Religion zu tun!)

Ein Körper ist keine Maschine und kann nicht durch ein Programm oder eine App geheilt werden. Patienten benötigen wieder vermehrt, dass sie als fühlende Menschen wahrgenommen werden, denn Gefühle sind die Verbindung zwischen dem Körper und dem Geist. Wenn ein Arzt zu einem Patienten sagt „Sie haben Krebs“, so bedeutet dies für letzteren, dass er in absehbarer Zeit sterben wird. Ein Satz wie „Es ist nun dringend notwendig, dass Sie Ihre Lebensweise verändern“ wirkt viel positiver und ermöglicht dem Patient geistlich, seine körpereigenen Abwehrkräfte auf ein neues Ziel zu richten.

Kräfte mobilisieren

Wer noch hoffen kann, kann unvorstellbare Kräfte in sich mobilisieren und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Sich etwas bildlich vorstellen zu können, kann oft (nicht immer) diese Bilder „materialisieren“, oder um es mit den Worten von Walt Disney zu sagen: „If you can dream it, you can do it“. Menschen und Tiere funktionieren ähnlich, wobei Tiere mehr fühlen können als Menschen.

Mein Prinzip „Immer zuerst zum Tierarzt“ bedeutet für mich jedoch auch, dass geistige Tierheilung oft als die letzte Hoffnung von Tierbesitzern betrachtet wird. (Der Heiler ist dabei allerding das Tier – ich bin nur der Behandler.) Ich bekomme daher auch immer wieder Tiere zum Behandeln, die am Ende ihres Lebens angekommen sind. Meine Bedenken, dass die Tierbesitzer ihr geliebtes Wesen unendlich lange bei sich behalten wollen, haben sich zum Glück nicht bewahrheitet. Diese Menschen sind sich meistens bewusst, dass ihr Tier sie in absehbarer Zeit verlassen wird und doch möchten sie ihm die Chance geben, selbst zu entscheiden wann dies der Fall sein wird. Doch wenn die Schmerzen nicht mehr zumutbar sind, dann entscheiden sich auch diese Menschen für die Erlösung ihres Tieres durch den Tierarzt.

Bessere Heilungschancen

Natürlich treffe ich immer wieder auf Tierärzte, die mich (fälschlicherweise) als Konkurrenten betrachten, doch gibt es bereits auch solche, welche eine feinstoffliche Weiterbehandlung als sinnvoll betrachten, wenn sie selbst keine erfolgreiche Lösung mehr sehen. Jede Heilmethode hat ihre Grenzen, doch ein holistisches Betrachten erweist sich oftmals als ein unerwarteter neuer Weg. In der Medizin sowie in der Tiermedizin werden Komplementärtherapien immer mehr in Betracht gezogen, genauso wie in der Physik die Quantenphysik nun langsam Einzug erhält. Das globale Wissen ist in den letzten Jahren regelrecht explodiert und auch die Spiritualität nimmt zu. Mystik und Wissenschaft treffen langsam wieder aufeinander. Zusammen können unterschiedliche Behandlungsmethoden – welche auch immer – dem Mensch oder Tier bessere Heilungschancen bieten als jede für sich isoliert. Mehr zu diesem Thema können Sie in meinem neuen Buch „Der Tierheiler“ entdecken. Ihr Tier wird Ihnen vielleicht dankbar sein.


Robert W. Haas ist der Autor des Buches "Der Tierheiler".

Eine Rezension des Buches ist hier nachzulesen.

Das Buch

Der Tierheiler

„Der Tierheiler“ ist am 28. August 2017 beim Aquamarin Verlag (München) erschienen ISBN: 978-3-89427-792-5. Siehe dazu z.B. www.dertierheiler.ch

Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen eine spannende Entdeckungstour und hoffe, dass jeder und jede einige Antworten auf so manche Frage für sich finden kann.

Herzliche und energetische Grüße

Ihr Robert W. Haas

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