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Hilfe, mein Pferd hat Quaddeln!

Hat mein Pferd Quaddeln oder Stiche?

Eine Fehlinterpretationen und ihre Folgen

Autorin: Cornelia Lausmann

Einige Wochen nach seinem 19. Geburtstag war Aron, mein Pferd, in der Frühe ohne Fliegendecke auf der Koppel und hatte in kürzester Zeit jede Menge Stiche abbekommen – dachte ich. Am nächsten Tag bestellte ich den Tierarzt, weil sich die Stiche unglaublich vergrößert hatten. Aron bekam ein Antihistaminikum gespritzt und das Problem besserte sich. Mit der Zeit verschwanden die Quaddeln – zumindest für den Moment.

Aron hat Quaddeln

Die Quaddeln sind wieder da

Im Winter dann traten die Quaddeln wieder auf und zwar nachdem ich eine Satteldecke verwendete, die vom Deckenservice zurückkam. Ich vermutete eine Allergie vielleicht gegen das Waschmittel. Die erhabenen Schwellungen der Haut waren unterschiedlich gross und überall auf dem Pferd verteilt, an den Beinen allerdings kaum.

Pferd mit Quaddeln

Ich wünschte mir, dass die Quaddeln einfach wieder vollständig verschwinden würden, wie es durchaus oft möglich ist. Das geschah jedoch nicht.

Keine Änderung in Sicht

Obwohl dieses Phänomen (Nesselfieber?) über Wochen bestehen blieb, kam es nicht zum Austritt klarer Flüssigkeit aus den Quaddeln und somit bildeten sich auch keine Krusten. Juckreiz trat ebenfalls nicht auf. Ich hoffte inständig, die Quaddeln würden schon wieder verschwinden, doch den Gefallen taten sie mir nicht. Ich versuchte es mit Waschungen mit Tee. Das half kurzzeitig. Langfristig blieben die Dinger jedoch da. Ich fütterte Heilerde und mein Pferd bekam Tee, die verschiedensten Varianten zur Blutreinigung und Entgiftung usw. Das Problem blieb.

Die Quaddeln mit Musik vertreiben

Nun kam der mobile Pferdeflüsterer zum Einsatz. Ich erstellte eine Audiodatei, die eine veränderte psychische Einstellung meines Pferdes gegen die Allergene bewirken sollte. Diese Audiodatei bekam Aron im Januar 2014 jeden Tag ca. 20 bis 30 Minuten lang vor dem Reiten zu hören.

Das Wunder geschah:

Nach gut einer Woche waren die Quaddeln verschwunden. Ich dachte, wow, das ist ja prima und schaltete meinem Pferd diese Audiodatei drei Tage lang nicht mehr ein. Die Quaddeln kamen zurück. Also bekam Aron wieder vor dem Reiten diese Audiodatei zu hören und bereits nach drei Tagen waren die Quaddeln kaum noch zu sehen.

Aron in seinem Paddock

Keine weiteren Experimente

Schließlich habe ich viermal versucht, Aron die spezielle Musik nicht mehr hören zu lassen. Immer wenn ich die Musik wegließ, kamen die Quaddeln zurück. Also beschloss ich, keinen weiteren Versuch mehr zu starten, weil es nach dem letzten Versuch sogar länger als eine Woche dauerte, bis die Quaddeln wieder verschwunden waren. Ab diesem Zeitpunkt ging ich kein Risiko mehr ein und schaltete diese Musik täglich ein.

Frequenzen

Erfreulicher Weise habe ich in Zusammenarbeit mit Carolin Feil eine Methode herausgefunden, die es erlaubt, dem Pferd dir Musik automatisiert zukommen zu lassen. Wenn Du wissen möchtest, wie das funktioniert, schicke einfach eine E-Mail an info@mobiler-pferdeflusterer.de.

Wenn Du Interesse an der Methode hast, können wir im Rahmen eines Coachings auch für Dein Pferd eine individuelle Musik erstellen.

Alles schwingt

Vielleicht fragst Du Dich jetzt, wie es sein kann, dass Musik etwas helfen kann. Nun, das ist ganz einfach, alles ist Schwingung, ist Frequenz. Unser ganzes Universum besteht nur aus Schwingungen und Frequenzen, also können diese natürlich auch entsprechende Änderungen herbeiführen.

Übrigens meinte der Stallbursche, der das alles miterlebt hat, dass ich das niemandem zu erzählen bräuchte, die Menschen würden es ohnehin nicht glauben. Er selbst könne es kaum fassen, obwohl er es ja tatsächlich miterlebt hat.


Weitergehende Überlegungen und Anregungen zum Thema Pferd und Umwelt

An diesem Phänomen, das Aron ereilte, kannst Du prima erkennen, warum Du Dir bei allem, was Du Deinem Pferd fütterst, es auf Haut oder Hufe schmierst oder mit dem es in Berührung kommt, überlegen solltest, ob das nötig und nützlich ist.

Es ist nicht nötig, ja oftmals sogar schädlich, irgendwelche Sprays zu verwenden!

Meines Erachtens ist es überhaupt nicht nötig, irgendwelche Insektensprays oder welche sonstigen seltsamen Sprays es auch immer gibt, auf sein Pferd zu sprühen. Ganz schrecklich ist es auch, wenn die Menschen die Abschwitzdecken ihrer Pferde selbst waschen und sie dann so nach Weichspüler duften, dass man es 10 Meilen gegen den Wind riecht. Das ist für die Pferde eine Katastrophe. Sie nehmen die synthetischen Stoffe über die Haut und die Atemwege auf.

Auch der Pferdekörper vergisst nichts

Den Pferden geht es wie uns Menschen auch: Sämtliche (Gift)-Stoffe, also alles, was mit dem Körper in irgendeiner Art und Weise in Berührung kommt, hinterlässt seine Spuren. Schädliche Stoffe werden im Bindegewebe eingelagert, wenn der Körper sie nicht loswerden kann und irgendwann ist kein Platz mehr und er muss eine Lösung finden, wie er sie wieder loswerden kann.

Dann zeigen sich seltsame Phänomene, wie eben die des vermehrten Ausscheidens über die Haut, selbst über die Hufe kann es geschehen und dann bricht eben eine Hufwand mal eben so weg. Auch das habe ich schon gesehen.

Husten ist ebenfalls eine Abwehrreaktion und natürlich auch eine Reaktion auf z.B. Schimmelpilze, die sich bedauerlicherweise in den großen Rundballen zu Hauf finden. Wenn man die Gelegenheit hat, kleine, rechteckige Ballen zu kaufen, sollte man die an sein Pferd verfüttern, weil wesentlich weniger Schimmel- und sonstige Pilze bei der Trocknung entstehen. Werden große Ballen – ob nun rund oder eckig – verfüttert, ist es in bedampfter Form viel besser für Dein Pferd geeignet. Das Stroh ist heutzutage unglaublich mit Glyphosat belastet. Von daher ist es auch schon ein Risiko, das Pferd auf Stroh zu stellen und erst recht, wenn es jede Menge davon frisst.

Strohernte

Wir bemerken die Belastungen unserer Pferde oftmals nicht oder zu spät

Ein Beispiel: Unsere Pferde sind heutzutage mit so vielen Stoffen belastet und wir bemerken es nicht einmal. Ich hatte Arons Haut- und Atemwegsprobleme gut im Griff und eines Tages fing er – für mich ohne ersichtlichen Grundwieder zu husten an. Der Husten hielt eine Woche an. Ich versuchte alles Mögliche, um den Husten weg zu bekommen. Nach einer Woche war er tatsächlich verschwunden. Ich hatte die Ursache aber nicht gefunden.

Das gelang mir dann gut vier Wochen später, denn das vor vier Wochen in die Box eingezogene Pferd zog wieder aus. Und diesmal konnte ich beobachten, was geschah: Die Box wurde neu gestrichen. Das war auch schon geschehen, als das Vorgänger-Pferd ausgezogen war, ich hatte es aber nicht mitbekommen.
Nun hatten wir wieder eine Woche lang mit Husten zu kämpfen. Es war also klar, was den Husten ausgelöst hatte: Es war die Farbe.

Die wunderbare Energie der Jugendjahre lässt die Pferde so manches wegstecken

Solange die Pferde jung sind, haben sie noch so viel Energie und einen auf alle Eventualitäten vorbereiteten Körper, dass sie alles Mögliche wegstecken. Wenn Du möchtest, dass Dein Pferd gesund altern kann, dann musst Du bereits in den Jugendjahren Deines Pferdes darauf achten, dass es möglichst wenig Stress ausgesetzt ist und möglichst wenig Giftstoffe abbekommt, sowie optimales Futter und Wasser in zumindest ausreichenden Mengen erhält.

Und das ist gar nicht so einfach. Wenn Du Dein Pferd nicht zu Hause hast oder es nicht selbst versorgst, musst Du oftmals wirklich ganz genau nachfragen – gegebenenfalls auch kontrollieren -, um zu gewährleisten, dass die ;Haltungsbedingungen für Dein Pferd optimal sind.

Stress kannst Du z.B. auch fabelhaft mit unserem Wellness-Paket verringern und Deinem Pferd wunderbar entspannte sowie regenerative Zeiten ermöglichen. Das hilft auch dem Immunsystem Deines Pferdes. Wie wir alle wissen, macht Stress alt und krank und Du wünscht Dir ja sicher ein gesundes Pferd, das lange und gesund und munter an Deiner Seite ist.

Bilder: Conny Lausmann, mobiler Pferdeflüsterer

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