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Bist Du bereit?

Erkennst Du den Spiegel?

Antoinette Haering schrieb diesen Artikel für das 4my.horse Magazin 2017

Es ist ein toller Fortschritt, dass sich mittlerweile viele Reiter darüber Gedanken machen, wie sich das Pferd fühlt oder ob es noch mehr Zeit braucht, um eine höhere Lektion ausführen zu können. Auch die sturen 1-stündigen Reitstunden werden mit pferdegerechteren Übungssequenzen ersetzt. Dennoch höre ich noch viel zu oft: "Der ist faul und stur" oder, netter ausgedrückt, "wenig kooperativ".

Hat der Mensch dann ehrgeizigere Ziele, wird nach wie vor sehr schnell zu spitzigeren Sporen, engeren Ausbindern oder stärkeren Peitschenhieben gegriffen. Von Einfühlen ist dann nicht mehr die Rede.

Antoinette Haering

1000 kleine Signale

Was geschieht da? Ganz einfach, der Mensch hat die tausend kleinen Signale, die ihm das Pferd schickt, übersehen, respektive "überfühlt", nicht wahrgenommen.

Der Schlüssel zu nachhaltigen pferdefreundlichen Mensch-Pferd-Begegnungen liegt darin, das jeder "Pferde"-Mensch sich mit dem Prinzip des Spiegels, den uns die Pferde vorhalten, auseinandersetzt. Dabei geht es darum zu lernen, mit den Reaktionen, die er in uns auslöst, umzugehen. Viele Menschen wissen um die körpersprachliche Kommunikation mit dem Pferd. Der wirklich relevante und wertvolle Spiegel umfasst jedoch viel mehr Facetten auf der energetischen und der emotionalen Ebene. Pferde leisten hier eine enorme, unbezahlbare Arbeit für die Entwicklung von uns Menschen - und leider werden sie nur allzu oft dafür gebüsst.

Gefährlich für das Pferd wird es, wenn wir direkt aus der Emotion oder aus dem Ego heraus agieren, denn dies führt meist zu physischem Druck, letztendlich aber vor allem auch zu starkem emotionalen Missbrauch.

Unsere Emotionen

Wenn ich von Emotionen spreche, dann meine ich nicht nur Wut, Verzweiflung oder Überforderung. Auch übertriebene Fürsorge, getarnt unter dem Deckmantel "Pferdeliebe", sind meist Kompensationshandlungen von uns Menschen und führen dazu, dass wir dem Pferd unsere Emotionen überstülpen und nciht mehr wahrnehmen, was das Pferd wirklich braucht, z.B. Ruhe, Abstand oder Aktivierung der eigenen Heilkräfte.

Die Pferde spiegeln unser Verhalten auch in solchen Situationen wunderbar.

Bist Du bereit, den Spiegel deines Pferdes anzunehmen und Dich auf Deine persönliche Entwicklungsreise zu begeben?

Das Pferd als Spiegel

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